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EEG-Neurofeedback

Wie funktioniert Neurofeedback?

EEG-Neurofeedback

(Quelle: brainboost Neurofeedback)

 

Unser Gehirn ist nicht nur unser Ort des Denkens, sondern auch Quelle unserer Verhaltensweisen, unserer Aufmerksamkeit und unserer Konzentration.

 

Das Neurofeedback (auch EEG-Feedback) ist eine Abwandlung des Biofeedbacks. Beim Neurofeedback werden Gehirnstromkurven (EEG-Wellen) mittels eines Computers analysiert. Dabei werden die Frequenzanteile zerlegt und auf einem Computerbildschirm dem Therapeuten dargestellt.  Aus der Analyse der Frequenzverteilung, können Rückschlüsse auf den Aufmerksamkeits- bzw. Bewusstseinszustand (zum Beispiel wach, schlafend, aufmerksam, entspannt, gestresst) erhoben werden. Bestimmte Bewusstseinszustände sind für die Erfüllung der täglichen Aufgaben (Schule, Beruf…) unabdingbar. Auch sollten Ruhephasen (Entspannung, Schlaf…), ohne große Probleme sofort eintreten können. 

 

Dies ermöglicht es dem Klienten, "ungünstige" Gehirnwellenaktivität zu verändern. So wird eine Verbesserung psychischer und physischer Fähigkeiten und Funktionen erreicht.  Durch das Neurofeedbacktraining ist es dem Klienten möglich, die eigenen Bewusstseinszustände zu kontrollieren und optimal anzupassen.  Bei dem Training selbst erhalten Sie verschiedene Animationen, die Ihnen positive Veränderungen der Hirnaktivität optisch oder akustisch zurückmelden ("Feedback"). Das Gehirn lernt durch diese Erfolgsmeldungen selbständig eine verbesserte Aktivität. Durch regelmäßiges Training erreichen Sie, dass diese verbesserte Aktivität immer schneller und anhaltender vom Gehirn ausgeführt wird.

 

Ein spezielles Training, das zudem auch noch großen Spaß macht, unterstützt Kinder, Erwachsene und Senioren nachhaltig, in der Steigerung der eigenen geistigen Fähigkeiten.  Große Bedeutung hat das Neurofeedbacktraining für Schulkinder, in der lerntherapeutischen Unterstützung bei Konzentrationsschwierigkeiten, sowie Therapie begleitend, bei ADHS und ADS gewonnen.Neurofeedback eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Auch Senioren profitieren von der Methode in besonderer Weise. Viele Sportler schwören auf Neurofeedback zur Unterstützung ihres Trainings.

 

Anwendungsbereiche

  • Konzentration & Aufmerksamkeit

  • AD(H)S

  • Impulskontrolle

  • Autismus

  • Schlafstörungen

  • Stressbewältigung

  • Burnout

  • Ängste

  • Migräne

  • Lampenfieber & Blackout

  • Prüfungsangst

 

Zur Stärkung von…

  • Konzentration & Aufmerksamkeit
  • Motivation
  • Lernorganisation & Lernmethodik
  • Ausdauer
  • Sicherheit bei mündlichen Vorträgen
  • Selbstbewusstsein

 

… ist die Verbindung von Neurofeedback und weiteren Methoden besonders effizient.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

Nein, bisher sind keine bekannt.

 

Sind die Behandlungen schmerzhaft oder unangenehm?

Ein EEG ist vergleichbar mit einem EKG - es werden Sensoren auf die Haut geklebt. Bei dem EKG wird allerdings ein stark haftender Kleber benötigt, um den Elektroden einen guten Sitz zu verschaffen. Dies ist bei dem EEG (Neurofeedback) nicht notwendig; es wird lediglich eine Paste verwendet, um die Sensoren auf der Kopfhaut zu befestigen.  Weder die Messung noch das Training verursachen Schmerzen, da lediglich elektrische Ströme von der Kopfhaut abgenommen - und nicht zugeführt werden. Die Empfindung, ob etwas angenehm oder unangenehm ist, ist etwas sehr Persönliches. Die Mehrheit empfindet das Neurofeedback nicht als unangenehm.

 

Kann ein Neurofeedbacktraining Medikamente (z.B. Ritalin©) ersetzen?

Wissenschaftliche Untersuchungen bejahen dies eindeutig. Die Tendenz zu einer Verringerung bzw. Absetzung einer Medikation ist in sehr vielen Fällen gegeben.

 

Wie lange hält die Wirkung eines Neurofeedbacktrainings an?

Neurofeedback gleicht einem längerfristigen Lernprozess - ähnlich wie Fahrradfahren oder Schwimmen. Das Gehirn verändert seine Aktivitätsmuster nachhaltig. Einer Studie der Universität Tübingen zufolge konnten die Effekte noch deutlich nach 6 Monaten nachgewiesen werden (vgl. Ulrike Leins, Tübingen 2004, ADHS und Neurofeedback).

 

Ist Neurofeedback in jedem Alter möglich?

Eine Altersgrenze ist nicht vorhanden. Aus Erfahrung ist es sinnvoll, das Mindestalter auf 6 Jahre zu begrenzen. Individuell kann man auch mit jüngeren Kindern einen Versuch machen. Ein Höchstalter gibt es nicht, gerade älteren Menschen mit nachlassenden geistigen Fähigkeiten kann Neurofeedback positiv unterstützen.

 
Kontakt
 

Systemischer Kinder-, Jugend- und Familienberater

Sascha Göttner
St.-Ägidius-Str. 6
51147 Köln   
Festnetz: + 49 22 03 2976913
Mobil: +49 171 54 45 652

 

 

 

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