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Sandspieltherapie

 

 

Das Sandspiel ist eine besonders wirksame Methode, die auf der Tiefenpsychologie C.G. Jungs beruht und in den 50er Jahren von Dora M. Kalff entwickelt und angewandt wurde. Aber was passiert beim Sandspiel genau?

Der Sand wird in zwei Tisch-Sandkästen mit festgelegten Maßen (57x72x7cm) angeboten, ein Kasten ist mehrere Zentimeter hoch mit trockenem Sand gefüllt, der zweite mit feuchtem Sand. Diese unterschiedlichen Qualitäten des Sandes lassen zum einen eine unterschiedliche Gestaltung zu, zum anderen werden verschiedene taktile Empfindungen und damit unterschiedliche Gefühlsqualitäten angeregt und ausgelöst. Die Innenseite der Kästen ist blau, um Flüsse oder Seen darstellen zu können und auch einen Horizont symbolisch erkennbar zu machen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich einen Kasten aussuchen und mit den Urelementen Sand und Wasser mit den Händen eine „Szene“ gestalten.


Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt – dafür steht eine große Anzahl an Miniaturmaterialien, wie menschliche, tierische und mythische Figuren und vielfältige Zusatzmaterialien zur Verfügung. Es werden keine Vorgaben gemacht, keine inhaltlichen Anweisungen gegeben, was aufgestellt werden soll, der Klient wird nur gebeten, ein Bild aufzubauen. Er gestaltet im Sand das, was im Moment spontan ausgedrückt werden will. Durch die Darstellung individueller innerer Bilder kann Unterbewusstes bewusster werden. Ob dabei geredet wird oder nicht, ist ganz dem Bauenden überlassen. Die symbolische Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeit im Sand hilft dabei Gefühle, die sich schwer in Worte fassen lassen, bildlich auszudrücken. Das Sandspiel kann in seiner vielschichtigen und spielerischen Gestaltungsmöglichkeit eine entscheidende Hilfe auf dem individuellen Weg zur persönlichen Weiterentwicklung und bei der Heilung von seelischen Verletzungen und Entwicklungsblockaden sein. Im therapeutischen Sandspiel finden Menschen Zugang zu den verborgenen Ursachen Ihrer Konflikte, die sie im Gespräch nicht mitteilen können.

 

Im Laufe der Zeit kann eine Serie von Bildern entstehen, deren Inhalte und Prozess bei dem Bauenden – mit der achtsamen Begleitung des Therapeuten – zu einem vertieften Erkennen und Verstehen seiner eigenen Person und seines bisherigen und kommenden Lebens führt. Die Bilder werden in der Regel fotografiert, sorgfältig aufgehoben und am Ende der Arbeit dem Bauenden gegeben. Die Sandspieltherapie hat sich bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als besonders effektiv erwiesen.

 

 
Kontakt
 

Systemischer Kinder-, Jugend- und Familienberater

Sascha Göttner
St.-Ägidius-Str. 6
51147 Köln   
Festnetz: + 49 22 03 2976913
Mobil: +49 171 54 45 652

 

 

 

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